Wandbild "Frei-Ordnung"
Das Wandgemälde zeigt Markgraf Christoph I., der im Jahr 1491 dem Pforzheimer Bürgermeister neue Freiheiten für die Stadt in schriftlicher Form überreicht.
Die Hierarchie der damaligen Zeit ist in diesem Wandgemälde sehr deutlich dargestellt. Mit einem beachtlichen Höhenunterschied zwischen den beiden Figuren überreicht Markgraf Christoph von oben herab die „Frei-Ordnung“ dem damaligen Bürgermeister von Pforzheim. Diese Darstellung unterstreicht nicht nur die politische Machtverteilung, sondern auch die gesellschaftliche Rangordnung jener Epoche. In der Urkunde erteilte er der Stadt höchstes Lob und schrieb, Pforzheim sei „in unserem Fürstentum der Markgrafschaft ein merkliches Glied und zum Handel und Wandel am besten gelegen“.
Mit der „Freiung und Ordnung“ erhielt vor allem die bürgerliche Oberschicht, die überwiegend aus wohlhabenden Fernkaufleuten bestand, zahlreiche Privilegien. Dazu gehörten wirtschaftliche Freiheiten, Handelsrechte und eine gestärkte Selbstverwaltung. Diese Vorteile förderten die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt erheblich. Besonders das aufblühende Kreditwesen trug dazu bei, dass sich Handel und Gewerbe dynamisch entfalten konnten. Infolgedessen wuchs der Wohlstand vieler Bürger, und Pforzheim entwickelte sich zunehmend zu einem bedeutenden, überregionalen Wirtschaftszentrum mit wachsender Anziehungskraft für Händler und Handwerker.
Anschrift
Christophalle 11
75177 Pforzheim
Barrierefreie Nutzung
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Verkehrsinfrastruktur
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