Lesung nach Hans Falladas „Jeder stirbt für sich allein“
Jeder Einzelne zählt – Lesung nach Hans Falladas „Jeder stirbt für sich allein“
Berlin im Jahr 1940: Das Ehepaar Quangel führt ein unauffälliges Leben im Norden der Stadt. Als sie durch den Tod ihres Sohnes an der Front jede Unterstützung für das NS-Regime verlieren, beschließen sie, Widerstand zu leisten. Mit handgeschriebenen Karten und Briefen stellen sie sich gegen die menschenverachtende Diktatur und geraten ins Visier der Gestapo.
Hans Falladas Roman „Jeder stirbt für sich allein“ basiert auf der Geschichte des Berliner Arbeiterehepaars Otto und Elise Hampel, das wegen seines Widerstands gegen das NS-Regime am 8. April 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde.
In einer beinahe kriminalistischen Erzählweise schildert Fallada den Mut sogenannter einfacher Menschen, die sich trotz der übermächtigen staatlichen Verfolgung gegen das Regime auflehnen. Die Geschichte zeigt, wie aus einer persönlichen Entscheidung ein Akt des Widerstands werden kann.
Auf jeden Einzelnen kommt es an, damals wie heute.
